Nein. Die Laura Dahlmeier Bergung war nicht erfolgreich und wird nach dem bekannten Stand auch nicht mehr stattfinden. Ein späterer Versuch im September 2025 ergab, dass ihr Leichnam nicht mehr an der ursprünglichen Unfallstelle auffindbar war und vermutlich verschüttet in einer Gletscherspalte liegt.
Was geschah bei dem Unfall am Laila Peak?
Laura Dahlmeier verunglückte am 28. Juli 2025 beim Bergsteigen am 6.096 Meter hohen Laila Peak im pakistanischen Karakorum. Sie befand sich mit ihrer Seilpartnerin Marina Krauss beim Abstieg auf etwa 5.700 Metern Höhe, als sie von einem Steinschlag getroffen wurde.
Nach Angaben ihrer Begleiterin wurde Dahlmeier gegen die Felswand geschleudert und reagierte anschließend nicht mehr. Die Rettung gestaltete sich wegen der extremen Höhe, des steilen Geländes und der anhaltenden Steinschlaggefahr äußerst schwierig.
Auch die Wetterbedingungen erschwerten den Einsatz. Ein Hubschrauber konnte die Unfallstelle zwar erreichen, eine sichere Bergung war unter den damaligen Umständen jedoch nicht möglich.
Warum wurde Laura Dahlmeier zunächst nicht geborgen?
Neben den schwierigen Bedingungen spielte auch ein persönlicher Wunsch der ehemaligen Biathletin eine Rolle. Nach Angaben ihres Managements hatte Dahlmeier festgehalten, dass niemand sein Leben riskieren solle, um ihren Leichnam nach einem tödlichen Bergunfall zu bergen.
Die gefährliche Lage am Berg machte eine solche Entscheidung besonders nachvollziehbar. Auf fast 6.000 Metern können Steinschläge, Abstürze, Wetterumschwünge und die schwierige Orientierung für Rettungskräfte erhebliche Risiken darstellen.
Der ursprüngliche Rettungseinsatz wurde deshalb beendet, ohne dass der Leichnam geborgen werden konnte.
Was ergab der spätere Bergungsversuch?
Im September 2025 wurde die Situation am Laila Peak erneut untersucht. Ein erfahrenes Bergsteigerteam um den deutschen Alpinisten Thomas Huber versuchte, die Möglichkeiten einer Bergung genauer einzuschätzen.
Die erneute Untersuchung brachte jedoch keine positive Wendung. Der Leichnam befand sich offenbar nicht mehr an der Stelle, an der Dahlmeier nach dem Unfall vermutet worden war. Nach den Erkenntnissen des Teams dürfte er verschüttet beziehungsweise in einer Gletscherspalte verborgen sein.
Damit wurde eine sichere Bergung praktisch ausgeschlossen. Eine weitere Suchaktion wäre mit erheblichen Risiken verbunden gewesen und hätte keine realistische Aussicht auf Erfolg geboten.
Fazit
Die Laura Dahlmeier Bergung blieb letztlich erfolglos. Nach dem tödlichen Unfall am Laila Peak verhinderten die extremen Bedingungen zunächst eine Rettung. Ein späterer Bergungsversuch bestätigte, dass ihr Leichnam nicht mehr sicher erreichbar ist. Nach dem bekannten Stand bleibt Laura Dahlmeier daher am Berg.
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FAQs
Wird Laura Dahlmeiers Leichnam noch geborgen?
Nach dem bekannten Stand nein. Eine weitere Bergung gilt als nicht realisierbar.
Wo verunglückte Laura Dahlmeier?
Sie verunglückte am Laila Peak im Karakorum-Gebirge in Pakistan.
Warum war die Bergung so schwierig?
Die große Höhe, steiles Gelände, Steinschlaggefahr und schwierige Wetterbedingungen erschwerten den Einsatz.
Gab es später einen weiteren Bergungsversuch?
Ja. Im September 2025 wurde die Situation erneut untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass der Leichnam vermutlich verschüttet und nicht mehr erreichbar ist.
